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WieWo – Kalenderwoche 33. – Schön

Wie war meine Woche? Das lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: Schön. Ich hatte Geburtstag! In meinem Alter ist man zwar über die ganz große kindliche Endlich-älter-Euphorie hinweg und könnte den Tag gut überspringen, aber manchmal wird man positiv überrascht. Eine Geschichte über Kinder, Geburtstage, Verspätungen, Röntgenblicke und Witzfiguren.

Wie war meine Woche? Das lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: Schön. Ich hatte Geburtstag! In meinem Alter ist man zwar über die ganz große kindliche Endlich-älter-Euphorie hinweg und könnte den Tag gut überspringen, aber manchmal wird man positiv überrascht. In meinem Fall war es das große Tochterkind, die sonst eher für Augenrollen Deluxe bekannt ist und dafür, dass man nur die Tür hinter ihr ins Schloss krachen hört. Eben dieses Töchterchen ist um halb sieben in den Ferien (!) aufgestanden, um mir ein tolles Frühstück inklusive Brötchen und Blumen zuzubereiten, damit ich mich direkt nach der Hunderunde an den gedeckten Tisch setzen konnte. 

Eventuell hing diese freudige Überraschung mit meiner Reinkarnation als Lichtgestalt am Vortag zusammen. Da saß das Tochterkind am Bahnhof in Braunschweig fest. Weltkriegsbombenentschärfung, nichts ging mehr, die Polizei musste überfüllte Züge räumen, die Tochter verzweifelt. Und dann kam ich.

Nun ist es so, dass Eltern für kleine Kinder per se Lichtgestalten sind. Man kann alles, weiß alles, es gibt quasi kein Problem, das man nicht lösen kann. Das ist so toll, dass darüber gerne verdrängt wird, dass man spätestens, wenn die Kinder pubertieren maximal noch Witzfigur ist. Man kann nix, weiß nix und ist eigentlich nur doof. Tja, außer, das Kind sitzt am Bahnhof fest. Plötzlich war ich wieder da. Superwoman und Lichtgestalt in Personalunion. Ausgestattet mit Röntgenblick („Mama, ich finde das Ticket nicht, meinst du das ist im Koffer?“), hellseherischen Fähigkeiten („Mama, wann kommt der Zug endlich?“), Telefonseelsorge-Button („Mama, ich heul jetzt“) und Blitzableiterfunktion („Mama, ich hasse die Bahn“). Mit sieben Stunden Verspätung erreichte das arme Kind, immer begleitet von mütterlichen Lichtstrahl, schließlich Berlin. Ich bin übrigens – wie jedes Jahr – 28 geworden, falls jemand fragen wollte.

Was sonst noch geschah? Einiges, trotz Höchsttemperaturen von bis zu 33 Grad – die dafür gesorgt haben, dass ich zum ersten Mal eine Art Glücksgefühl empfunden habe, als ich mit dem Auto im üblichen Stau auf dem Berliner Stadtring stand. Klimaanlage satt. Habe sogar kurz überlegt, ob ich nochmal zurückfahre und mich wieder hinten im Stau einreihe. Während genau dieses Staus hatte ich – wahrscheinlich durch kühle Belüftung des Gehirns ausgelöst – ein paar tolle Ideen für ein „großes“ Jubiläum, das demnächst ansteht: Die Berlin Krimis feiern ihren 5. Geburtstag. Ganz groß! Wie genau, verrate ich noch nicht, aber so viel sei gesagt, es wird unter anderem ein Gewinnspiel mit vielen absolut coolen Preisen geben. Ich bin schon ganz hibbelig, denn einer meiner Geschenkgrundsätze ist, dass ich nur Sachen verschenke, die ich selber so richtig gerne hätte. Aber keine Sorge, sämtliche Gewinnspielregeln schließen leider aus, dass ich meinen eigenen Namen – am liebsten mehrfach – in den Lostopf werfe.

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